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Themenwochen
6. bis 27. November 2013

HUNGER NACH LEBEN
wenn sich alles allein um‘s Essen dreht

„Essstörungen“ mit dem Tanztheater-Stück „Schattenriss“

Flyer - Seite1

Warum Esstörungen als Thema?

Kaum ein Mädchen oder eine Frau ist mit ihrem Körper zufrieden. Auch der Druck auf Jungen und Männer wächst enorm. Entwickelt sich eine Essstörung, wird der Körper zum Kriegsschauplatz. Ekel vor dem eigenen Körper, Selbsthass und verzweifelte Versuche, den Schönheitsidealen zu entsprechen, scheitern (zwangsläufig) immer wieder. Dies führt wiederum zu Schamund Schuldgefühlen aufgrund der eigenen „Disziplinlosigkeit“ – ein Teufelskreis. Es entwickeln sich ernsthafte Erkrankungen wie z. B. Adipositas, Anorexia nervosa oder Bulimie, die manchmal bereits im Kindergartenalter ihren Anfang nehmen. Essstörungen können langfristig ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen und bis zum Tode führen.

Familiäre Faktoren, sexualisierte Gewalt, gesellschaftlich dominierende Werte wie Leistung und Konkurrenz und das damit verwobene Schönheitsideal unserer Zeit sind Ursachen dafür, dass die Erkrankungsrate in den sogenannten „hochzivilisierten“ Gesellschaften rasant steigt. Mit dem sehr breit gefächerten Angebot im Rahmen der Themenwochen „Essstörungen“ werden die wesentlichen Aspekte dieser Erkrankung theoretisch bearbeitet und durch den Einsatz von künstlerischen und kreativen Medien erlebbar. Die Veranstaltungen sind so ausgelegt, dass sowohl Fachleute als auch Angehörige und Betroffene ihr Wissens- und Handlungsspektrum erweitern können. Präventionsangebote für Schülerinnen und Schüler runden das Projekt ab.

Veranstaltungen

Einfluss von Medien auf Essstörungen

Mi, 6.11., 19.30 Uhr
Bürgersaal im Rathaus, Lübecker Str. 9

Werbung, Internet und TV-Formate haben einen erheblichen Einfluss auf das herrschende Schönheitsideal. Aufgrund der permanenten Verfügbarkeit von Medien werden wir regelmäßig mit Videoaufnahmen, Plakaten und Fotografien konfrontiert, die uns den „perfekten“ Körper zeigen. Anhand konkreter Beispiele soll der Vortrag einen Einblick in den Medieneinfluss geben und zum Diskutieren anregen
Referentin: Mareike Häseker, Diplom-Sozialpädagogin,Medienpädagogin
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V. mit dem Projekt „Gut drauf!“
ohne Anmeldung
 
 

Schulklassenworkshop „Körper und Grenzen“

Do, 7.11., Mo, 11.11., Di, 12.11., Mi, 27.11. jeweils 9-13 Uhr (eine Schulklasse je Termin) JugendAkademie Segeberg, Marienstr. 31
Mit theaterpädagogischen und körperbewussten Methoden nähern sich die Mädchen und Jungen in geschlechtsgetrennten Gruppen den Themen Körperbewusstsein, Ideale und Grenzen (eigene und andere).
Referenten der JugendAkademie Segeberg, des DKSB und Referentin vom Frauenzimmer e.V.
Kosten: 25,- EUR je Klasse, Anmeldung unter (04551) 3818 oder frauenzimmer-badsegeberg@t-online.de
 
 

Wohlfühltag für Mütter und Töchter

Sa, 9.11., 10.30-17 Uhr
Ev. Bildungswerk, Falkenburger Str. 88

Shiatsu ist eine japanische Meridianmassage am bekleideten Körper, die tief entspannend und ausgleichend wirkt. Es werden leichte Shiatsu- Abläufe für den Rücken, die Schultern, die Mitte (Hara) und die Füße gezeigt und gegenseitig geübt. Außerdem werden Akupressurpunkte zur Linderung von Alltagsbeschwerden erklärt und erlernt.
Mitzubringen: Bequeme Kleidung, Decke, Kissen, warme Socken und etwas Vegetarisches für einen kleinen Imbiss zum „miteinander teilen“.
Referentin: Anke Schauf, Shiatsu-Lehrerin
Kosten 27,- EUR (Erm. möglich), Anmeldungen in der FBS (04551) 993345 oder fbs-se@kirchenkreis-ploensegeberg.de
 
 

Therapiemöglichkeiten und Angehörigenarbeit

Mo, 11.11., 16-18 Uhr
KIS (Kontaktstelle-Selbsthilfe), Lübecker Str. 14

Wie erkenne ich möglichst früh eine Essstörung? Wie kann die Motivation zur Behandlung entstehen? Wann muss meine Tochter/mein Sohn in eine Klinik? Wann ist eine ambulante Therapie sinnvoll? Was passiert da überhaupt? Wie verhalte ich mich als Angehörige/r meinem Sohn/meiner Tochter gegenüber?
Referentinnen: Monica Bonetti, ESS-O-ESS Kiel, Dr. Valerija Sipos, UKSH Lübeck
Anmeldung erbeten unter (04551) 3005 oder kis-segeberg@awo-sh.de
 
 

Schattenriss - Tanztheater mit Live-Musik
über den Hunger nach Leben

Do, 14.11., 9.30 und 12 Uhr, für Schulklassen
Do, 14.11., 19.30 Uhr, öffentliche Vorstellung
Fr, 15.11., 9.30 und 12 Uhr, für Schulklassen
JugendAkademie Segeberg, Marienstr. 31

Das „Theater Monteure“ hat auf der Basis autobiographischen Materials dieses Stück zum Thema Essstörungen entwickelt. Drei Tänzerinnen und drei Musiker geben Jugendlichen einen Einblick in die Erlebniswelt Betroffener. Es geht um Sehnsüchte und Ängste, um Rollenerwartungen und Ideale, um Familien und unsere Gesellschaft.
Theater Monteure, Köln
Eintritt: 5,- EUR, Anmeldungen unter (04551) 95910 oder jugendakademie@vjka.de
 
 

Essstörungen im schulischen Kontext

Mo, 25.11., 14-18 Uhr
JugendAkademie Segeberg, Marienstr. 31

Dieser Workshop richtet sich an alle in Schulen tätige Erwachsene. Vermittelt werden Basisinformationen (Begriffe, Definitionen, Adressen), Handlungsoptionen und Interventionsmöglichkeiten in der Schule sowie Methoden für den Unterricht. Darüber hinaus wird das eigene Rollenverständnis und eine Haltung zum Thema besprochen. Wünschenswert ist die Teilnahme von „Tandems“ aus jeweils einer Schule (z.B. Lehrkraft und SchulsozialarbeiterIn.).
Referentin: Heike Klüber, ATS, Marion Laaser, Kreis Segeberg
Teilnahmebeitrag 10,- EUR, Anmeldungen unter (04551) 951588 oder marion.laaser@kreis-se.de
 
 

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Fachtagung
08. Februar 2013

Streitsache

Sexualdelikte

Frauen in der Gerechtigkeitslücke?

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In den letzten Jahren sind die Opferrechte im Strafverfahren weiter gestärkt worden, auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Dennoch ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen nicht angezeigt und damit auch nicht verurteilt wird. Die Fachtagung „Streitsache Sexualdelikte“ will sich diesem Thema widmen.

Dabei sollen die Sicht und die Befürchtungen der Betroffenen im Hinblick auf ein Strafverfahren im Mittelpunkt stehen: Fragen der Glaubwürdigkeit, der Beweisbarkeit der Tat, von Vergewaltigungsmythen kommen ebenso zur Sprache wie der rechtsmedizinische Blick auf die Tat. Es wird thematisiert, welche Hürden es für die Betroffenen gibt und wie diese überwunden werden können.

Schließlich wird auch ein kritischer Blick auf den §177 Strafgesetzbuch (StGB) gerichtet.

Für die Teilnahme angesprochen sind insbesondere Fachkräfte aus Politik, Justiz, Polizei, Anwaltschaft, Forschung, Beratungsstellen und die interessierte Öffentlichkeit.

Programm

09.00 UhrAnmeldung und Stehkaffee
09.20 UhrEröffnung Angelika Volquartz
09.35 Uhr Grußwort Ministerin Kristin Alheit
10.00 UhrEinführung in das Thema „Streitsache Sexualdelikte“ – Sigrid Bürner
10.15 Uhr Vortrag: Auswirkungen von Vergewaltigungsmythen auf die Beurteilung von Tätern und Opfern sexueller Gewalt – Prof. Barbara Krahé
11.00 UhrKaffeepause
11.15 Uhr Vortrag: Anforderungen im Strafverfahren und sexuell traumatisierende Erlebnisse – ist das vereinbar? – Dr. Julia Schellong
12.00 UhrVortrag: Opferschutz in Schleswig-Holstein, 15 Jahre Zeugenbegleitprogramm – Ulrike Stahlmann-Liebelt
12.30 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Vortrag: Anonyme Spurensicherung in der Rechtsmedizin – Prof. Dr. Dr. Hans-Jürgen Kaatsch
14.00 Uhr Vortrag: Vom Kindesmissbrauch zu sexueller Ausbeutung im Erwachsenenalter – eine Rechtslücke! – Heinz-Peter Röhr
14.45 Uhr Vortrag: Ist die Regelung des § 177 StGB sachgerecht? – Diskussion von Lösungsansätzen, auch im Vergleich mit skandinavischen Regelungen – Sabine Kräuter-Stockton
15.30 Uhr Kaffeepause Vorstellung Phantombild – Joachim Wendt
16.00 Uhr Podiumsdiskussion Was kann besser werden? Handlungsmöglichkeiten, Spielräume
17.00 Uhr Ende der Fachtagung

Moderatorin der Fachtagung: Katja Grieger

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25. November 2012

31. Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Vor 30 Jahren

Am 25. November 1960 wurden drei der vier Schwestern Mirabel, Patria, Minerva und Maria Theresa vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet. Sie hatten sich im Untergrund gegen die brutale Trujillo- Diktatur, die über 30 Jahre in der Dominikanischen Republik herrschte, engagiert und Widerstand geleistet. Der Mut der Mirabel- Schwestern ist inzwischen zum Symbol für Frauen weltweit geworden, sich gegen Unrecht und Gewalt einzusetzen. Seit rund 30 Jahren ist der 25. November ein internationaler Gedenktag, seit 1999 auch offizieller internationaler Gedenktag der Vereinten Nationen.

Auch heute erleben noch unzählige Frauen tagtäglich Gewalt – und zwar dort, wo Sicherheit, Schutz, gegenseitige Achtung und Geborgenheit allgemein für selbstverständlich gehalten werden: In ihren engsten Beziehungen und ihren vertrauten vier Wänden sind Frauen immer wieder einem Klima von Macht, Kontrolle und Gewalt durch ihren Partner ausgesetzt. Die sogenannte häusliche Gewalt hat dabei viele Gesichter.
Wir möchten mit verschiedenen Aktionen für das Thema sensibilisieren und über Hilfe- und Schutzmöglichkeiten informieren

Aktionen

Montag, 19. November bis Samstag. 24. November 2012

  • Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“ von TERRE DES FEMMES e.V. vor dem Kreishaus, dem Rathaus, der Kreisberufsschule und dem Heinrich-Wickel-Haus.
  • Gewalt kommt nicht in die Tüte – Brötchentüten werben für Gewaltlosigkeit eine Aktion des Landesverbandes der Bäckerinnung, der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein und den lokalen Bündnissen gegen Gewalt an Frauen
    Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterinnen der Frauenfachberatungsstellen informieren in beteiligten Bäckereien über häusliche Gewalt und verteilen Informationsmaterial. Schaut hin – Gewalt kommt nicht in die Tüte steht in diesen Tagen auf den Brötchentüten.
    Informationsstände in den teilnehmenden Bäckereien:
    20.11.12 Bäckerei Villwock, ab 7.30 Uhr
    21.11.12 Bäckerei Ohrt, ab 8.00 Uhr
    22.11.2012 Bäckerei Gräper, Oldesloer Str. und Burgfeldstr., ab 7.30 Uhr

    21.11.2012 Verkaufsaktion von Backwaren in der großen Pause in der Kreisberufsschule in Bad Segeberg

Freitag, 30.11.2012 von 14.00 bis 18.00 Uhr

  • Workshop für Frauen mit Behinderungen „Für mich muss es Liebe sein…“
    Wie kann ich meine Vorstellung einer Beziehung umsetzen, Grenzen setzen und mich stärken, damit meine Wünsche respektiert werden und ich kein Opfer von Gewalt werde.
     
    Anmeldung bis zum 15. November erforderlich
     
    Veranstalterinnen: die Frauenberatungsstellen des Kreises Segeberg, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg und des Kreises Segeberg, das Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein, KIK Kreis Segeberg

Ab Donnerstag, den 22.11.2012

  • Selbstbehauptungskurs, mit Ulrike Kraus
     
    für Frauen mit körperlichen Behinderungen
    4 mal 1,5 Stunden
    Donnerstags am 22.11., 29.11., 06.12., 13.12.12
    von 17.15 - 18.45 Uhr
     
  • Selbstbehauptungskurs, mit Ulrike Kraus
     
    für Frauen mit Lernschwierigkeiten und geistigen Behinderungen
    4 mal 1,5 Stunden
    Donnerstags am 22.11., 29.11., 06.12., 13.12.12
    von 19.00 - 20.30 Uhr
     
    Der Kurs vermittelt einfache, aber wirkungsvolle verbale und körperliche Techniken um sich gegen grenzüberschreitende Situationen im Alltag zu wehren. In Rollenspielen wird gelernt, grenzüberschreitende Situationen zu erkennen und rechtzeitig abzustoppen. Weitere Übungen dienen der Stärkung des Selbstbewussteins und des Selbstvertrauens. Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse oder sportlicher Fitness.
    Kursgebühr: 10,-€ sind vorab zu überweisen
    Anmeldung im Frauenzimmer bis zum 15. November erforderlich.
     

Samstag, den 24.November

Infostand auf dem Markt
 
Mehr als 6000 „Frei-Leben-Fahnen“ werden in diesen Tagen auf der ganzen Welt gehisst. Von Berlin über Bad Segeberg, Honduras bis Bokina Faso zeigen engagierte Menschen, dass das Thema „Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ keine Grenzen kennt.
Wir informieren an diesem Tag über die weltweite Fahnenaktion und das Arbeitsfeld der Frauenberatungsstelle Bad Segeberg.
 

frei leben ohne Gewalt

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Erste Hilfe

bei häuslicher und sexueller Gewalt für Menschen
mit und ohne Behinderung
am 16. Mai 2012 an.

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Erste Hilfe für Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt

Bundesweit ist jede 4. Frau mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen, Frauen mit Behinderungen, so eine aktuelle Studie des BMFSFJ, noch weitaus öfter.
Als Mitarbeitende im Gesundheitswesen und anderen Einrichtungen werden wir unausweichlich mit Patientinnen oder Klientinnen in Kontakt kommen, die unter akuten oder langfristigen Folgen von häuslicher oder sexueller Gewalt leiden. Um unsere Verantwortung den Betroffenen gegenüber wahrnehmen zu können, ist es nötig,

  • Gewalterfahrungen und Folgen von Gewalt zu erkennen und anzusprechen,
  • die Betroffenen dabei zu unterstützen, die gesundheitlichen Folgen von Gewalt gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen,
  • und Hilfen zum Schutz und zur Beendigung der Gewalt durch Zusammenarbeit und Vernetzung mit Hilfeeinrichtungen, aber auch mit Polizei und Justiz in der Region zu vermitteln.

Da Betroffene selten von sich aus über ihre Gewalterfahrungen sprechen, ist die Art und Weise, wie Sie der Frau begegnen, mitbestimmend für den Umgang mit der Gewaltsituation, die weitere Verarbeitung der schwerwiegenden Erfahrung, und die Annahme weiterer spezifischer Hilfsangebote. Dieser Fachtag soll Mitarbeitende aus dem medizinischen und sozialen Bereich darin stärken, hinzuschauen, anzusprechen und Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten, die es den Opfern ermöglichen, sich zu stabilisieren, auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Anzeige zu erstatten und die Folgen der Tat besser zu verarbeiten.

Programm

15.45 UhrAnkommen, Anmeldung
16.00 Uhr Begrüßung
16.15 Uhr Erste Schritte nach häuslicher und sexueller Gewalt
Barbara Eibelshäuser,
Notruf und Frauenfachberatungsstelle des Frauenzimmer e.V. Bad Segeberg,
KIK Koordinatorin im Kreis Segeberg
16.30 UhrGewalt erkennen – rechtsmedizinische Sicht
Prof. Dr. med. Dr. jur. Hans-Jürgen Kaatsch
Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein, Kiel
17.15 Uhr Kriminalpolizeiliche Spurensicherung bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Lothar Bienert, Kriminaloberkommissar, Kriminalpolizeidienststelle Bad Segeberg, Sachgebiet 1
17.30 Uhr Pause
17.45 Uhr Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen - adäquate Unterstützungsangebote
Viktoria Przytulla, Dipl.-Sozpäd, Fachberaterin Psychotraumatologie,
Gestalttherapeutin
Leiterin des Kompetenzzentrums Behinderung,
Studium und Beruf NRW
(kombabb) in Bonn
18.30 Uhr Psychosoziale Zeugenbegleitung für Opfer im Strafprozess
Andrea Bünz, Beratungsstelle Wendepunkt, KIK-Koordination im Kreis Steinburg
18.45 Uhr Nachfragen und Ausklang
Für die Veranstaltung wurden Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein beantragt.

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Herzliche Einladung
zum Frauenpolitischen Café


anlässlich des 101. Internationalen Frauentages

am Donnerstag, den 8.März
im Heinrich-Wickel-Haus
Oldesloer Str. 20, Bad Segeberg, im Erdgeschoss

Beginn 17.00 Uhr


Begrüßung und Kurzvortrag Beate Mönkedieck, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg
Stephanie Böttcher und Barbara Eibelshäuser, Frauenzimmer e.V.

„101. Frauentag – haben wir alles erreicht?“

Gespräche bei Kaffee, Kuchen und Snacks

Übergabe Achoti-Spende durch Barbara Rech

Film: Die Herbstzeitlosen


Veranstalterinnen:
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg
Frauenzimmer e.V.
Frauennetzwerk Bad Segeberg

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Offene Türen

in der Frauenfachberatungsstelle
für interessierte Frauen und Männer

Am 27.08.2011 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
laden wir Sie herzlich ein, die Frauenfachberatungsstelle von innen kennen zu lernen, und sich bei einem kleinen Imbiss über unsere Tätigkeitsbereiche zu informieren.

Schwerpunktthemen:

* Schutz bei häuslicher Gewalt im Kreis Segeberg
* Präventionsarbeit an Schulen
* der neue Förderverein Frauenzimmer e.V.

Musikalische Begleitung durch Jan Simowitsch

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Fachstelle Kinderschutz
 
Jugendamt Segeberg
 

„BEZIEHUNG STATT ERZIEHUNG“

Vortrag über die Kunst, Kinder zu erziehen

Die Erziehung, die wir selbst erfahren haben, ist selten die, die wir den uns anver-trauten Kindern angedeihen lassen wollen. Erziehe ich so, wie ich selber erzogen wurde? Wie komme ich raus aus der schnell zuschnappenden Falle “Aktion – Re-aktion”? Kann ich meinem Kind meine Werte vermitteln und ihm gleichzeitig die Freiheit lassen, seine eigenen Werte zu finden und zu entwickeln?
Dieser Vortrag wird Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie als Eltern und Erziehende durch die Art ihrer Kommunikation einen Raum schaffen können, in dem Kinder im Vertrauen aufwachsen können.

Referentin: Hannah Hartenberg, Dipl. Pädagogin, Eurythmistin,
Trainerin für gewaltfreie Kommunikationskunst

Donnerstag, 22. September 2011 um 19.30 Uhr


Ort: Ev. Bildungswerk, Falkenburger Str. 88, Bad Segeberg
Kosten: Um eine Spende wird gebeten.

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Kinderschutzwochen
 
„Häusliche Gewalt – Kein Kind hat Schuld“
 
in Bad Segeberg
 

25. November 2010 - Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November 1960 wurden drei der vier Schwestern Mirabel, Patria, Minerva und Maria Theresa vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet. Sie hatten sich im Untergrund gegen die brutale Trujillo- Diktatur, die über 30 Jahre in der Dominikanischen Republik herrschte, engagiert und Widerstand geleistet. Der Mut der Mirabel- Schwestern ist inzwischen zum Symbol für Frauen weltweit geworden, sich gegen Unrecht und Gewalt einzusetzen.

Seit rund 30 Jahren ist der 25. November ein internationaler Gedenktag, seit 1999 auch offizieller internationaler Gedenktag der Vereinten Nationen.

Auch heute erleben noch unzählige Frauen tagtäglich Gewalt – und zwar dort, wo Sicherheit, Schutz, gegenseitige Achtung und Geborgenheit allgemein für selbstverständlich gehalten werden: In ihren engsten Beziehungen und ihren vertrauten vier Wänden sind Frauen immer wieder einem Klima von Macht, Kontrolle und Gewalt durch ihren Partner ausgesetzt. Die sogenannte häusliche Gewalt hat dabei viele Gesichter.

Wir möchten mit verschiedenen Aktionen für das Thema sensibilisieren und über Hilfe- und Schutzmöglichkeiten zu informieren.

Montag, den 22.11.2010 bis Freitag, den 26.11.2010

Fahnenaktion „Nein zur Gewalt an Frauen“
von Terre de Femme

vor dem Bad Segeberger Rathaus

Montag, den 22.11.2010 bis Freitag, den 26.11.2010

Gewalt kommt nicht in die Tüte – Bäckertüten werben für Gewaltlosigkeit

Eine Aktion des Landesverbandes der Bäckerinnung und der Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein.

Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterinnen der Frauenfachberatungsstellen informieren in beteiligten Bäckereien über häusliche Gewalt und verteilen Informationsmaterial.

Schaut hin – Gewalt kommt nicht in die Tüten steht in diesen Tagen auf den Brottüten

Montag, den 22.11.2010 bis Freitag, den 26.11.2010

Gewalt kommt nicht in die Tüte – Ohne Gewalt leben, Sie haben ein Recht darauf

Eine gemeinsame Aktion der türkischen Gemeinden und der kommunalen KIK-Koordinatorinnen des Landes.

In dieser Woche werden Gemüsetüten mit obigen Aufdruck in den teilnehmenden türkischen Geschäften des Kreises verteilt.

Diese Aktionen werden vom Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration unterstützt.

Der Kriminalpräventive Rat des Stadt Bad Segeberg unter dem Vorsitz der Gleichstellungsbeauftragten Beate Mönkedieck und die Frauenfachberatungs­stelle bieten Selbstbehauptungskurse für Frauen mit der Trainerin Ulrike Kraus an.

Ab Donnerstag, den 25.11.2010 um 17.30 Uhr

Selbstbehauptung für Seniorinnen

Themen: feste Stimme und Körpersprache, Angst in der Dunkelheit, Angst vor Taschendieben und körperlicher Gewalt

4 mal 1,5 Stunden, Kostenbeitrag 10 Euro

 

Ab Donnerstag, den 25.11.2010 um 19.15 Uhr

Selbstbehauptung für traumatisierte Frauen

Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Frauen, die schon einmal von körperlicher Gewalt betroffen waren

4 mal 1,5 Stunden, Kostenbeitrag 10 Euro

 

Sonnabend, den 11.12.2010

Selbstbehauptung für Frauen

Kompaktveranstaltung, Kostenbeitrag 10 Euro

Teilnahme nach verbindlicher Anmeldung im Frauenzimmer e.V. unter der Telefonnummer 04551 – 3818. Die Teilnehmerinnenzahl der einzelnen Kurse ist begrenzt. Der Veranstaltungsort wir bei der Anmeldung bekannt gegeben

 

Donnerstag, den 25.11.2010

Gottesdienst zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: „Du sammelst meine Tränen“ mit der Diakonin Julia Patzke in der Versöhnerkirche, Falkenburger Str. 88, Bad Segeberg um 18.00 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit sich auszutauschen und Gespräche zu führen.

Wir danken ev. Bildungswerk des Kirchenkreises Plön-Segeberg, der Familienbildungsstätte und Anke Exner für die Unterstützung.


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Die Frauenfachberatungsstelle Frauenzimmer lädt ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema

 

„K.O.-TROPFEN – Fiese Drogen im Glas“

 

am 19.05.2010 um 18.00 Uhr

in der Jugendbildungsstätte Mühle, An der Trave 1, 23795 Bad Segeberg

 

Sogenannte „K.O.-Tropfen“ werden immer häufiger dafür eingesetzt, ahnungslose Opfer zu betäuben und wehrlos zu machen. Es gelingt den Tätern leicht, ihren Opfern die geschmack- und farblosen Tropfen unbemerkt in die Getränke zu mischen, um sie auszurauben oder sexuell zu missbrauchen.

 

Nach dem jüngsten Drogenbericht der Vereinten Nationen stellen K.O.-Tropfen inzwischen eines der größten Probleme der Drogenszene dar. Zu den K.O.-Tropfen zählen verschiedene, im Handel leicht erhältliche Substanzen, die auf die Opfer in geringer Dosierung entspannend und euphorisierend wirken, in höheren Dosen aber zu Bewusstlosigkeit und Koma führen können. Die Opfer können sich meist nicht mehr an das Geschehene erinnern.

 

Die Betroffenen holen sich wegen der Amnesien und damit verbundener Schamgefühle häufig keine Hilfe und erstatten keine Anzeigen, die Dunkelziffer in diesem Bereich ist daher sehr hoch.

 

Die Informationsveranstaltung greift verschiedene Fragen über K.O.-Tropfen auf und gibt Einblicke in die Schwierigkeiten der Unterstützung.

 

  • K.O.cktail? Substanzen, Wirkungsweise und Nachweisbarkeit
    Dr. rer. nat Gertrud Rochholz, Institut für Rechtsmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

  • K.O.-Tropfen und Gewalt: Auswirkungen für die Opfer und Präventionsmöglichkeiten in Jugendhilfe und Schule
    Ursula Schele, Leiterin des PETZE – Institut für Gewaltprävention und Mitarbeiterin des Frauennotruf Kiel

  • Strafrechtliche Verfolgung vom Anfangsverdacht bis zur Aufklärung
    Lothar Bienert, Kriminaloberkommissar der Kriminalpolizei Bad Segeberg.

 

 

Die Fachveranstaltung ist für MultiplikatorInnen konzipiert und richtet sich besonders an MitarbeiterInnen aus sozialen und Bildungseinrichtungen, die sich umfassend informieren wollen, um Präventions- und Aufklärungsarbeit zu leisten und im Notfall geeignete Maßnahmen einzuleiten. Auch Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und eine rege Teilnahme!

 

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Beate Mönkedieck, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg und Vorsitzende des Kriminalpräventiven Rates und Sabine Maletz-Diestelkamp, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Segeberg.

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Vortrag zum Thema Umgangsrecht

Das Frauenzimmer lädt ein zu einem Fachvortrag zum Thema Umgangsrecht mit anschließender Podiumsdiskussion.

In einem Fachvortrag wird Nicole Buchert, Rechtsanwältin für Familienrecht aus Bad Segeberg , eine kurze Einführung in das neue Umgangsrecht geben und über die Auswirkungen und auftretenden Probleme in der Umsetzung des Rechts in der Praxis referieren. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Regelung des Umgangs bei häuslicher Gewalt.

Die Posiumsdiskussion mit Herrn Richter Lang und Frau Richterin Roggendorf vom Amtsgericht Bad Segeberg, Herrn Langer aus der Erziehungsberatungsstelle sowei Vertretern und Vertreterinnen aus Jugendamt, Kinderschutzbund und dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter soll die Möglichkeit geben, einzelne Aspekte kritisch zu reflektieren.

Moderiert wird der Abend von Beate Mönkedieck, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Segeberg.

Wo?       Sozialkaufhaus Bad Segeberg, Gorch-Fock-Str. 19 - 21

Wann?    Dienstag 23.03.2010 um 19.30 Uhr

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Schaut hin! Gewalt kommt nicht in die Tüte

In ganz Schleswig-Holstein werden rund um den 25. November, dem Internationalen Tag 'Nein zur Gewalt an Frauen', im Zeichen der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ 330.000 Brötchentüten in rund 350 Verkaufsstellen der 76 teilnehmenden Bäckereien verteilt. Diese bringen die Notrufnummer der landesweiten FrauenHelpline „an die Frau“. Eine Notrufnummer, die insbesondere nachts und an den Wochenenden erreichbar ist und den von Gewalt betroffenen Frauen und Familien wirksam hilft.

Das Frauenzimmer Bad Segeberg wird zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten mit Informationsständen in verschiedenen Bäckereien in der Innenstadt präsent sein.

Montag         23.11.2009 Bäckerei Ohrt

Mittwoch       25.11.2009 Bäckerei Micheli

Donnerstag 26.11.2009 Bäckerei Willwock

Freitag          27.11.2009 Bäckerei Gräper


Zum Hintergrund:
Häusliche und familiäre Gewalt ist die am weitesten verbreitete Form der Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder und umfasst alle gesellschaftlichen Schichten. In Deutschland ist davon fast jede
vierte Frau betroffen, und jährlich fliehen rund 45.000 Frauen mit ihren Kindern in Frauenhäuser. Vielfach sehen die Opfer ihre Lage als aussichtslos an und können sich nicht selbst daraus
befreien. Frauenhäuser, Frauenfachberatungsstellen und die neu geschaffenen Kooperationen vor Ort bieten den Frauen Zufluchtsmöglichkeiten und Hilfsangebote. Das 2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz des Bundes verfolgt gemeinsam mit dem geänderten Polizeigesetz des Landes das Ziel: „wer schlägt, der geht“ und bietet damit den Frauen besseren Schutz vor den gewalttätigen Männern.


Mit der von dem Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein und den Gleichstellungsbeauftragten getragenen Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden alle
betroffenen Frauen ermutigt, sich Hilfe zu holen. Ein Anruf bei der FrauenHelpline ist dazu ein erster wichtiger Schritt.


Frauenhelpline 0700 / 999 11 444

Mo - Fr 13:00 bis 01:00 *
Sa + So 10:00 bis 01:00

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20 Jahre Frauenberatung in Bad Segeberg

Einladung zum Tag der offenen Tür

anlässlich des 20jährigen Bestehens des Frauenzimmers e.V.
am 14.November 2009 von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
mit Informationen rund um das Frauenzimmer, Bücherflohmarkt, Imbiss und Zeit für Begegnungen und Gedankenaustausch.
musikalische Begleitung mit Jan Simowitsch und Mogens Busch

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Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen hat noch Plätze frei
Anfang November beginnt in der Frauenfachberatungsstelle Frauenzimmer eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen. Das Angebot richtet sich an alle Frauen, die das Gefühl haben, dass mit ihrem Essverhalten etwas nicht stimmt.
Die Gruppe freut sich auf weitere Teilnehmerinnen

Information und Anmeldung unter 04551/3818 bei Barbara Eibelshäuser